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Pressemitteilung

Dienstag, 8. Juli 2008, 20 Uhr
Hubert-Burda-Saal
Jüdisches Zentrum Jakobsplatz, München

Konzert:

Kurt Weill:
Konzert für Violine und Blasorchester op.12, 1924
Kleine Dreigroschenmusik für Blasorchester, 1928
Antonin Dvoràk:
Serenade für 10 Blasinstrumente, Cello und Kontrabass d-moll op.44

Tanja Becker-Bender, Violine
Orchester Jakobsplatz München
Leitung: Daniel Grossmann

Karten: 30,-20,-12,-
zzgl. Vorverkaufsgebühr
Süddeutsche Zeitung Tickets
Tickethotline: 0180 1100 1200
www.sz-tickets.de
München Ticket
Telefon: 0180 5481818
und Abendkasse

Pressekontakt: PR Ute Armanski, Tel. 089-4480238, info@pr-armanski.de
Pressefotos per down-load über: www.orchester-jakobsplatz.de, www.danielgrossmann.de

Im Orchester Jakobsplatz München ( www.orchester-jakobsplatz.de), das 2005 von jungen Mitgliedern der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern gegründet wurde, spielen professionelle Musiker verschiedener Nationalität und Religionszugehörigkeit. Als Begegnungsstätte soll es den Dialog fördern und mit der universellen Sprache der Musik zu einer Kultur des Zusammenlebens beitragen. Die wichtigste künstlerische Zielsetzung des Orchesters Jakobsplatz München besteht in der Aufführung selten gespielter Werke verfolgter jüdischer Komponisten sowie in der Vergabe von Kompositionsaufträgen mit
jüdischem Bezug.

Kurt Weill wurde am 2. März 1900 als Sohn eines jüdischen Kantors in Dessau geboren. Während des ersten Weltkriegs war er als Aushilfskorrepetitor am Dessauer Theater beschäftigt, der dortige Kapellmeister Albert Bing gab ihm ersten Theorie- und Kompositionsunterricht. Kurz vor Ende des Krieges ging Weill nach Berlin, nahm ein Musikstudium an der Berliner Hochschule für Musik auf und wurde Schüler Engelbert Humperdincks. Nach einer kurzen Dirigententätigkeit in Lüdenscheid setzte er das Studium ab 1921 in Feruccio Busonis Meisterklasse für Komposition fort. Nebenbei leitete er Synagogenchöre, gab privaten
Kompositionsunterricht und verfasste musikalische Beiträge für die Zeitschrift "Der deutsche Rundfunk". 1933 flüchtete Weill nach Paris während in Deutschland seine Werke der Bücherverbrennung zum Opfer fielen. 1935 emigrierte Weill in die USA. Am 3. April 1950 starb er in New York. Seinen internationalen Ruhm begründete die 1928 in Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht verfasste "Dreigroschenoper". Die "Kleine Dreigroschenmusik" für Bläserensemble stammt von Weill selbst, der diese im Auftrag für Otto Klemperer vornahm. In acht Sätzen vereinigte er die beliebtesten Lieder aus der Dreigroschenoper. Das in 1924 komponierte "Konzert für Violine und Blasorchester" ist Weills einziges Instrumentalwerk.

Tanja Becker-Bender wurde 1978 in Stuttgart geboren und wuchs in einer Musikerfamilie böhmischer Herkunft auf. Sie konzertierte seit ihrem 12. Lebensjahr als Solistin auf internationalen Podien, unter anderem unter Kurt Masur, Gerd Albrecht, Hubert Soudant und Fabio Luisi mit namhaften Orchestern wie dem SWR
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Konzerthaus Orchester Berlin, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Als Kammermusikerin trat sie in Festivals zusammen mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet und Boris Pergamenschikow auf. Ihre instrumentelle Ausbildung erhielt Tanja Becker-Bender in Stuttgart, London, Wien und an der Juilliard School in New York City. Sie errang höchste Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben in Genf (CIEM), Tokyo, Brüssel (Concours International de Musique de Chimay), Gorizia (Premio Rodolfo Lipizer), Genua (Premio Nicolò Paganini) und in Houston (Texas). Tanja Becker-Bender wurde 2006 als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken berufen. Sie lebt derzeit in Berlin und in Saarbrücken.

 

Pressekontakt
PR-Ute Armanski München, Tel. 089-4480238,. Fax 089-4480236, e-Mail: info@pr-armanski.de

 
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