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Die Burgenzeichnerin

Das Schloss Tirol widmet der Künstlerin Johanna von Isser-Großrubatscher eine Sonderausstellung

Ausstellung im Südtiroler Landesmuseum, Schloss Tirol
in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Nationalbibliothek
und den Tiroler Landesmuseen
02. Juli bis 30.November 2010
Vernissage: 2. Juli 2010 um 17.00 Uhr

„Ich arbeite mit Eifer weiter der Sache wegen, um mit Gottes Hilfe es einmal zu beenden, es braucht Geduld!“ So schreibt die 55-jährige Johanna von Isser-Großrubatscher im Jahre 1857. Sie bezieht sich dabei auf ihr Lebenswerk, die getreue Abzeichnung aller Burgen, Schlösser und Ruinen des damaligen Tirol, vom Inntal bis zum Gardaseegebiet.

Vom 2. Juli bis zum 30. November 2010 zeigt das Südtiroler Landesmuseum, das im Schloss Tirol oberhalb von Meran beherbergt ist, eine Sonderausstellung über Johanna von Isser-Großrubatscher (1802 – 1880) und ihr Werk. In einer Reihe solcher Ausstellungen präsentiert das Museum bedeutende und zu Unrecht vergessene einheimische Künstler.

Bereits im Alter von 21 Jahren hatte die „ebenso geschickte wie patriotische gesinnte Künstlerin“ den Auftrag erhalten, die Portale von Schloss Tirol abzuzeichnen. Die daraus resultierenden Kupferstiche dienten als Grundlage für die ersten wissenschaftlichen Deutungsversuche der Ikonographie der Portale. Mit ihrer akribischen Zeichenschrift stellen die Burgenansichten der Künstlerin die bedeutendste Quelle für die lokale Burgenforschung und Denkmalpflege dar. Wertvoll sind sie ebenso für die Volkskunde, da Johanna von Isser-Großrubatscher häufig kleine Genreszenen in die Darstellungen einbezogen hat. Vor allem aber sind die Blätter romantisch geprägte Stimmungsbilder, beseelt von einem tiefen Naturempfinden und einer sehnsuchtsvollen Rückbesinnung auf das Mittelalter.

Als Frau konnte sich Johanna von Isser-Großrubatscher in der Männerdomäne der Kunst nicht immer durchsetzen und musste manch bittere Enttäuschung verkraften. So wurde die Publikation der Stiche, die aufgrund ihrer Zeichnungen gemacht wurden, aus politischen Gründen eingestellt. Doch sie ließ sich nicht beirren und vollendete das Werk. Es wurde erst von späteren Forschergenerationen als die großartige Leistung anerkannt, die es tatsächlich ist.

In der Ausstellung sind nicht nur die biedermeierliche Lebenswelt der Künstlerin und ihre Werke zu sehen, sondern auch Burgenbilder prominenter Zeitgenossen wie Ludwig Richter, Leo von Klenze, Thomas Ender und Karl Spitzweg.


Information Ausstellung:

Dr. Paula Mair, Schloss Tirol. Tel. ++39-0473-220221,
paula.mair@schlosstirol.it, www.schlosstirol.it

Pressekontakt:
PR Ute Armanski München, Tel. ++49-89-4480238, mobil 0160-94695977
info@pr-armanski.de,

Fotos können auf Wunsch digital zur Verfügung gestellt werden.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zu einem Preis von 24.90 € !

Öffnungszeiten, Eintrittspreise:
Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr (01.-31. August bis 18 Uhr)
Erwachsene 6,-- €/Familien 12,--€/Schüler, Studenten 3,--€/Schulklassen 1,50 € pro Person


 
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